Daten unter Strom 2019-02-08T08:30:42+00:00

Daten unter Strom

Die PSI AG ist ein echter Profi für Energiemanagement. Lesen Sie hier, wie es IMENDO schaffte, dass der Weltkonzern jetzt einen perfekten Überblick über die Stromnetze hat.

Dass wir auf Strom angewiesen sind, ist kein Geheimnis. Damit aber die Energie täglich aus der Steckdose kommt, braucht es einen perfekten Überblick über die bestehenden Stromnetze. Das Zauberwort dazu heißt Geoinformationssystem – kurz GIS – und ist ein Standardinstrument zur Dokumentation von Leitungen. Was das mit IMENDO zu tun hat? Ganz einfach, die IT-Experten haben eine Schnittstelle entwickelt, die die Übermittlung von GIS-Daten wie Art und Ort der Stromleitung in ein Leitsystem ermöglicht. Der Auftrag dazu kam von der PSI AG, die in Dänemark mehrere Strombetreiber im Energiemanagement betreut. Eine Schnittstelle zu entwickeln, klingt noch nicht sehr aufwändig. Aber: Im Hintergrund werden mehrere Millionen Daten verarbeitet.

Energiemanagement mit Geoinformationssystem

Energiemanagement mit Geoinformationssystem

Die Qual der Quelle

Die Datenmenge entsteht, weil die Quelldateien der gesamten Mittel- und Niederspannungsebene auch Angaben zu Topologie und zu Sachdaten wie Durchmesser oder Hersteller liefern. Das war aber nicht die einzige Herausforderung. Die Quelldaten stehen in drei unterschiedlichen Formaten zur Verfügung. Matthias Reichhold, Geschäftsführer bei IMENDO: „Unsere Schnittstelle muss das CIM-Format sowie Shape- und CSV-Dateien auslesen und für das neue Leitsystem des Kunden aufbereiten.“ Die Elemente müssen also einerseits in das richtige Format transformiert werden. Andererseits sollen unbedingt auch fehlende oder ungültige Datensätze erkannt werden. „Es ist zudem notwendig, für das Leitsystem wesentliche Informationen, die im GIS-System nicht vorhanden sind, automatisch zu generieren.“

Blitzschnelles Datenlesen – und das fehlerlos

Nachdem jedes Stromnetz im GIS unterschiedlich modelliert ist, musste die Schnittstelle eine einheitliche Datenaufbereitung ermöglichen. „In Sekundenschnelle und natürlich ohne Fehler“, wie Reichhold rückblickend stolz feststellt. Das bestätigt auch der Kunde. „Die konstruktive Zusammenarbeit bei diesem Projekt hat uns erneut bestätigt, dass wir in der IMENDO einen Partner gefunden haben, auf den wir uns zu 100 Prozent verlassen können“, so Sven Kühn von der PSI AG. Und so können sich die Stromkunden darauf verlassen, dass ihr Strom sicher bis zu ihrer Steckdose geliefert wird.

Die PSI AG im Kurzüberblick:

Gründung: 1969

Firmensitz: Dircksenstraße 42-44, 10178 Berlin, Deutschland

Tätigkeitsbeschreibung: Auf  Basis eigener Softwareprodukte werden Lösungen für Energiemanagement (Gas, Öl, Elektrizität,…), Produktionsmanagement (Rohstoffgewinnung, Metallerzeugung, Automotive,…) und Infrastrukturmanagement (Verkehr, Sicherheit) integriert

Umsatz (2016): 176,9 Mio. Euro

Mitarbeiter: 1.600 Personen